Pflege
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Pflege

sieht komplizierter aus, als sie ist. Unterschätzen sollte man sie allerdings auch nicht. Die extremen Klimabedinungen seiner Heimat haben dem Lhasa Apso ein Fell beschert, welches bei Hitze kühlt, Frost warmhält und in seiner Unterwolle so dicht ist, dass kaum ein Wind druchdringt. Dieses lange Haarkleid, macht sehr viel von der Schönheit und dem Charme des Lhasa Apsos aus. Darum sollte man die Fellpflege auch sehr ernst nehmen.

Je nach Fellqualität und wie aktiv der Hund im Freien ist, sollte man ihn ein- bis zweimal die Woche gründlich kämmen. Dazu stellt man den Hund längs vor sich auf den Tisch, greift das Vorder- bzw. Hinterbein, welche einem nicht zugewandt sind, und rollt den Hund sanft auf die Seite. Dann kämmt man Schicht für Schicht das Fell durch. Von unten angefangen. Auf keinen Fall die Problemzonen wie Ohren, unter dem Bauch und die Achseln vergessen. Auch sollte das Fell niemals im trockenem Zustand gekämmt werden, da man damit nur die Haarspitzen beschädigt.

Ich benutze dazu immer ein Öl-Pflege-Mittel, welches ich mit Wasser mische. Diese Mixtur wird mit einem Zerstäuber oder einer Blumenspritze vor dem Kämmen gegen den Strich des Fellwuchses auf das Haar gesprüht. Vor allem auf den Ausstellungen gibt es sehr gute Produktanbieter. Ganz wichtig sind auch Mittel gegen Flöhe und Zecken, z.B. Frontline, dieses wird alle vier Wochen dem Hund in den Nacken geträufelt und hält so das Ungeziefer ab.

Gründlich baden sollte man den Lhasa ca. alle 4 bis 6 Wochen. Je nach Fellverschmutzung. Nach Waldspaziergängen, reicht es oft ihn auszukämmen oder einfach die Beine und den Bauch abzuspülen. Beim Baden wird das Fell gut durchfeuchtet, einshampooniert, gründlich ausgespült und hinterher mit einem Conditioner behandelt. Wichtig ist auch hier, keine aggressiven Shampoos zu verwenden. . Nach dem Baden sollte der Hund trocken geföhnt werden. Jeder Hundebesitzer muss seine eigenen Erfahrungen mit den Pflegeprodukten machen, was für den Einen gut ist, ist noch lange nicht für den Anderen gut. Am besten bei Fragen oder Problemen immer an den Züchter wenden.

Ganz wichtig ist auch, die Pflege der Augen und Ohren. Sie sollten regelmäßig gereinigt werden. Auch dafür gibt es im Handel Pflegeprodukte.

Je nach Länge sollte man in regelmäßigen Abständen das Fell zwischen den Ballen schneiden. Die Pfötchen des Lhasa werden mit einer Pfötchenschere rund geschnitten, wie die einer Katze. Das lange Haar, wird gleichmäßig auf Bodenlänge getrimmt. Als Anhaltspunkt kann man dafür die Tischkante nehmen.

Soviel zur direkten Fellpflege. Man kann aber auch sehr viel über das Futter machen. Erster Punkt ist schon mal, nicht was viel Werbung macht, ist auch gut. Meistens ist eher das Gegenteil der Fall. Wichtig ist ein ausgewogenes Futter. Am besten im Fachhandel nachfragen. Ich persönlich gebe jeden Morgen noch zusätzlich kaltgepreßtes Sonnenblumenöl dazu, und Abends in regelmäßigen Abständen etwas Hefe (aus dem Fachhandel). Damit sollte man allerdings vorsichtig sein, da Hefe bei einigen Hunden Allergien auslösen kann. Zwischendurch gibt es auch schon mal Frischkäse mit etwas Honig oder einem Eigelb und natürlich auch mal etwas Obst.

Soviel über die Pflege des Lhasa Apsos. Eines ist noch ganz wichtig zu sagen, mit dem Kämmen sollte man schon im Welpenalter beginnen, damit sich der Hund daran gewöhnt

 

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